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WinLBM

 

 

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Langfristbewirtschaftungsmodelle haben sich in der Vergangenheit bei der Lösung zahlreicher Probleme der Wassermengenwirtschaft bewährt. Sie dienen dem Nachweis des langfristigen Effektes von Bewirtschaftungsregeln eines wasserwirtschaftlichen Systems und stellen eine Anwendung der Monte-Carlo-Methode dar. Im allgemeinen arbeiten Langfristbewirtschaftungsmodelle mit der Zeiteinheit Monat.

Ein Langfristbewirtschaftungsmodell ist prinzipiell in 3 Teile gegliedert:

Stochastisches Simulationsmodell für die hydrologischen/meteorologischen Eingangsgrößen (hier: der Zufluss zu einem Speicher)

Deterministisches Bewirtschaftungsmodell für den Speicher (oder allgemein des wasserwirtschaftlichen Systems)

Registrierung und Auswertung der aufgetretenen interessierenden Systemzustände (hier: monatliche Speicherinhalte und Zuflüsse)

Die Bewirtschaftungsregeln werden z.B. in Form von (monatlich variablen) Nutzinhalten, Grenzinhalten, Mindestabgaben und Trinkwasserabgaben festgelegt. Im Ergebnis der LBM-Rechnung erhält man Wahrscheinlichkeitsaussagen über bestimmte Systemzustände, z.B. den Speicherinhalt in den einzelnen Monaten. Durch Variantenrechnungen mit unterschiedlichen Bewirtschaftungsparametern lassen sich so Bewirtschaftungsregeln miteinander vergleichen und bezogen auf ein bestimmtes Ziel optimieren.

 

 

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Stand: 18. August 2010